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Veranstaltungsreihe
100 Jahre Bühnenkunst in Düsseldorf
Eine Kooperation der Klasse Bühnenbild mit dem Institut für Kunstgeschichte an der HHU, dem Theatermuseum Düsseldorf, dem FFT Düsseldorf und dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen.
17.04.2026, 18 Uhr | Theatermuseum Düsseldorf
Eröffnung der Ausstellung Bühnenkunst in den 1920er Jahren
Theatermuseum Düsseldorf, Jägerhofstr. 1, 40479 Düsseldorf
21.04.2026, 19 Uhr | Haus der Universität
Prof. Dr. Peter W. Marx (Universität zu Köln und Direktor der Theaterwissenschaftlichen Sammlung, Köln) 100 Jahre Bühnenkunst
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
05.05.2026, 19 Uhr | Theatermuseum Düsseldorf
Dr. Sascha Förster (Direktor des TMD) , Prof.in Lena Newton (Leitung Klasse Bühnenbild Kunstakademie Düsseldorf) und Torsten Blume (wissenschaftlicher und künstlerischer Mitarbeiter der Stiftung Bauhaus Dessau) Gespräch über die historischen Bühnenklassen in Düsseldorf, Dresden und am Bauhaus.
Theatermuseum Düsseldorf, Jägerhofstr. 1, 40479 Düsseldorf
12.05.2026, 19 Uhr | Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung
Filmvorführung und Gespräch mit Anne Linsel über ihren Film “Bis hierher und noch weiter – die Bühnenbildnerin Hanna Jordan”, 45 min, WDR (1989). Anne Linsel ist Journalistin, Autorin, Filmemacherin, Regisseurin und Publizistin. Seit 1985 macht Linsel Dokumentarfilme zu kulturellen und politischen Themen für den WDR, Arte und 3sat. Ihr Film Tanzträume – Jugendliche tanzen Kontakthof von Pina Bausch wurde 2010 bei der Berlinale in der Kategorie Berlinale special uraufgeführt und später auf verschiedenen internationalen Filmfestivals und im Kino gezeigt.
Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung, Burgplatz 1, 40213 Düsseldorf
19.05.2026, 19 Uhr | FFT Düsseldorf
unpack archive.zip - Neue Medien und (post)digitale Formate.
In Tischgesprächen geben Studierende der Kunstakademie Einblick in ihren aktuellen Work‑in‑Progress, in mediale Experimente sowie in bereits archivierte künstlerische Ansätze. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche neuen Räume digitale und andere zeitgenössische Medien für das Theater eröffnen, welchen ästhetischen und inhaltlichen Fragestellungen wir nachgehen und inwiefern Digitalität unsere Arbeitsweisen, Entscheidungsprozesse und künstlerischen Perspektiven beeinflusst.
Moderiert von Susanne Schuster und Margareta Bartelmeß. Susanne Schuster ist Dramaturgin und Mitbegründerin der freie Medien- und Performancegruppe ‚OutOfTheBox‘. Margareta Bartelmeß studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist als freie Künstlerin und Bühnenbildnerin tätig. Ihre Arbeit fokussiert sich auf digitale Materialität und Nachhaltigkeit.
Forum Freies Theater Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
30.05.2026, 16 Uhr | Hörsaal der Kunstakademie Düsseldorf
Filmvorführung und Gespräch mit Uscha Pohl – Erinna Königs Abschlussarbeit an der Kunstakademie Düsseldorf 'Oskar B oder der Imperialismus’ (1974). Der Film stellt eine persönliche Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschickt dar, gesehen durch die Linse der Familienalben der Familie B. und Archive der Firma Freudenberg, Ceylon / Sri Lanka. Detailliert beschreibt er die Deutsch/Europäische Geschichte seit dem Feudalismus und der industriellen Revolution die im Kolonialismus mündet und hinterleuchtet die Gegebenheiten die zum ersten Weltkrieg führten – wo der Film endet. Der 16mm Film entstand 1974 mit der Förderung des damaligen Akademiedirektors Norbert Kricke und gehörte im selben Jahr zum deutschen Beitrag der Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen.
Uscha Pohl gründete 1996 ‘UP&CO ‘in Tribeca, New York als multimedialen ‘artist space’ / Künstlergalerie, die neben Ausstellungen eine eigene UP&CO Modekollektion produzierte sowohl als auch VERY magazine und VERYstyleguide (Stadtführer für Kreative) – London, New York, Paris, Berlin, Rio de Janeiro) publizierte. 2004 eröffnete Pohl VERY UP&CO in Shoreditch London, und transformierte 2023 bei der Übernahme der Verwaltung des Nachlasses Erinna Königs deren Atelier in Düsseldorf Bilk zu ‘UP&CO @ EK STUDIO,’ als Ort für Erinna König- und internationale Ausstellungen.
Kunstakademie Düsseldorf, Eiskellerstr.1, 40231 Düsseldorf
31.05.2026, ab 17:30 Uhr | Theatermuseum Düsseldorf
17:30
Vortrag und Gespräch mit Ivan Bazak und Ania Kołyszko
19:00
Buchpräsentation von Katrin Brack
17:30-18:30
Vortrag und Gespräch mit Ivan Bazak und Ania Kołyszko über das Projekt "Theater of Hopes and Expectations”. Das Projekt des Prykarpattian Theater startete 2022 im Volksgarten Düsseldorf als ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine im Auftrag der Kunstkommission Düsseldorf.
Ivan Bazak studierte an der Nationalen Akademie der Bildenden Künste und Architektur Kiew und absolvierte ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler bei Prof. Karl Kneidl. Er war Artist in Residence bei „Kultur-Kontakt Austria“, bei der Stiftung BINZ39 in Zurich sowie Stipendiat des Goethe-Instituts in St. Petersburg. Ausstellungen führten ihn u.a. ins Zentrum für Zeitgenössische Kunst Kiew, in die Artothek Köln, insMuseum am Ostwall in Dortmund und zur Biennale in Lodz.
Ania Kołyszko studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Seit 2012 realisierte sie zunächst als kuratorische Assistentin und dann als Kuratorin zahlreiche Projekte mit namhaften Künstler:innen für Institutionen wie das Museum Ludwig, Köln, die Stiftung Insel Hombroich, Neuss, oder das Museum Morsbroich, Leverkusen. 2020/21 leitete sie die Julia Stoschek Collection.
19:00-20:00
Buchpräsentation von Katrin Brack. – Katrin Brack ist eine der bedeutendsten Bühnenbildnerinnen im deutschsprachigen Raum. Sie studierte von 1978–1984 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Karl Kneidl. Anschließend wurde sie Assistentin von Karl-Ernst Herrmann am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Claus Peymann. Mit ihm ging sie 1986 ans Burgtheater Wien. Erste eigene Arbeiten schuf sie für Inszenierungen von Alfred Kirchner und Matthias Langhoff. Ab Anfang der 90er-Jahre begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Regisseur Luk Perceval, ab Beginn der Nullerjahre auch mit Dimiter Gotscheff und René Pollesch. 2004, 2005 und 2007 wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater Heute zur Bühnenbildnerin des Jahres gewählt. 2006 erhielt sie den „Faust“-Preis für ein Bühnenbild aus purem Nebel, entstanden für die Inszenierung „Iwanow“ in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Regie Dimiter Gotscheff. Im Jahr 2007 und 2017 wurde ihr der „Nestroy“-Theaterpreis verliehen. 2017 erhielt sie den Goldenen Löwen in Venedig für ihr Lebenswerk. Am 7. April 2019 Verleihung des Hein-Heckroth-Preises in Gießen. 2009–2024 war sie Professorin für Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Theatermuseum Düsseldorf, Jägerhofstr. 1, 40479 Düsseldorf
02.06.2026 , 19 Uhr | Aula der Kunstakademie Düsseldorf
Ausschnitt aus Szenischen Proben für Hans Werner Henzes Oper ‘Don Chisciotte’. Studierende aus allen NRW-Musikhochschulen und der Bühnenbildklasse der Kunstakademie Düsseldorf erarbeiten eine Aufführung der Oper ‘Don Chisciotte’ in Montepulciano im Juli 2026. Einführung in die Oper von Prof. Michael Dissmeier und Dr. Elena Minetti. Prof. Michael Dissmeier ist Regisseur des Opernprojekts und Leiter der Opernschule an der HfM Detmold. Dr. Elena Minetti ist Musikwissenschaftlerin und lehrt am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft an der Universität Graz.
Kunstakademie Düsseldorf, Eiskellerstraße 1, 40213 Düsseldorf
07.06.2026 , 16 Uhr | Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
„Memory Acts for a Learning Space“. Vortrag mit der Künstlerin Maximiliane Baumgartner, Studierenden der ehemaligen Klasse Baumgartner und dem Kunsthistoriker Wolfgang Brauneis über das gemeinsame Klassenprojekt mit Stadtspaziergang „Memory Acts for a Learning Space“ (2025), das auf Feld- und Archivrecherchen basierte. Brauneis war Kurator der Ausstellung „Die Liste der ‚Gottbegnadeten‘ – Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik“ (2021) im Deutschen Historischen Museum in Berlin.
Der Vortrag findet in Zusammenhang mit Baumgartners Einzelausstellung im Kunstverein Düsseldorf statt. (Eröffnung: Freitag, 22. Mai 2026, 18–22 Uhr). Ausgangspunkt der Einzelausstellung bildet der Düsseldorfer Nordpark, der 1937 im Zuge der sogenannten „Reichsausstellung Schaffendes Volk“ entstand, bisher jedoch kaum aufgearbeitet wurde. In dem Projekt knüpft Baumgartner an ihre langjährige Beschäftigung mit räumlichen Kontexten, deren sozialen, politischen und historischen Implikationen sowie fortwirkenden NS-Kontinuitäten an.
Kunstverein Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf